Wo ich wohne



L. ist am Rande der Schwäbischen Alb eine ruhige und überschaubare Stadt, in der meine Familie und ich seit 1971 leben. In dem ersten Jahr, gab es inmitten des kleinen Städtchens noch Bauerngehöfte, deren Jauche stinkend über die Straße rann.
Viel hat sich seit dem getan, als ich 1971 von G. nach L. zog.

Bauerngehöfte sind aus dem Stadtbild verschwunden, stattdessen große Gebäude mit Wohnungen, Geschäften und Praxen entstanden. Der Lederfabrik wurde ein Areal am Rande der Stadt angewiesen, das alte Gebäude abgerissen und der heutige „Pfleghof“ entstand.

Es ist vorbei mit der übelriechenden Gülle, die in den Kanal versickerte. Modern und romantisch zugleich. Umrahmt von der alten Stadtmauer. Es ist ein Sammelpunkt für Kleinkunst, Sport und einer Bücherei, die in den Jahren 2005 und 2006 ausgezeichnet wurde.
Die Entwicklung Langenaus ist nicht stehen geblieben. Aus dem verträumten biederen Ort, wurde ein aufgewecktes, liebenswertes Städtchen mit schwäbischen Charme.

Wer diese Stadt kennt wird feststellen, dass es fast an nichts mangelt. Schotterwege wurden asphaltiert, alte Häuser und Bauernhöfe im Stadtkern abgerissen oder saniert

In all diesen Jahren wirkten die Baukräne, die sich bizarr vom Himmel abhoben, verloren inmitten zusammengerissener Häuser. Vereine wurde gegründet und das Programm der Volkshochschule hatte sich mit ihren Angeboten großartig erweitert. Fachärzte hatten sich niedergelassen, Altersgerechte Wohnungen und ein Altenheim sind entstanden. Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten. Kleinkunstkneipen wurden eröffnet und beleben die kulturellen Ereignisse.

Der Pfleghof hat sich, über die Region hinaus, zu einem bekannten und angesehenen Kulturzentrum entwickelt, und hat einiges zu bieten. Er ist längst kein Geheimtipp mehr. Die einzigartige Atmosphäre des Gebäudes und die Nähe zu den Künstlern machen den besonderen Reiz aus. Kabarett, Kleinkunst, Literatur bis hin zu Theater, füllen den Saal. Viele international renommierte Künstlerinnen und Künstler sind Gast in dieser schwäbischen Kleinstadt...
(Copyright Hedenetz-Auszug aus dem Buch "quer-durch mein leben")

 



 
 
 
 
 
 
 



 
Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben. - Mark Twain -
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Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich haben wollen! -unbekannt-
 
 
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